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Position:   Konzernkritik

Siemens AG

Aktuell


05.01.2017/31.01.2017 Hauptversammlung

Berta Caceres wurde 2016 ermordet, weil sie den Widerstand gegen das Wasserkraft-Projekt Agua Zarca organisierte (Foto: Goldman Environmental Prize).
Abendveranstaltung am 31.1.17 im Eine Welt Haus, Schwanthaler Str., prangerte die mangelnden menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten bei Siemens an. (Foto: Öku-Büro)
Mit Transpis und Flyer auf Kleinaktionär/innen zugehen und sie informieren. (Foto: Cadeho)
Während auf der anderen Seite der Olympiahalle die Kletteraktivist/innen von Robin Wood aktiv waren (Foto: Robin Wood)
Rede von Tomás Gómez Membreño (COPINH, Honduras)

Siemens gehört zur Klimakiller-Fraktion
Gegenanträge zur Hauptversammlung am 1. Februar

Der Dachverband hat Gegenanträge zur Hauptversammlung der Siemens AG eingereicht. Vorstand und Aufsichtsrat sollen nicht entlastet werden. Der Konzern ist seiner menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen, hat seinen Einfluß auf VoithHydro nicht geltend gemacht, hat über Jahre hinweg keine Risikoanalyse vorgenommen, nicht Rechenschaft abgelegt und keine Vorsorge für die Zukunft getroffen.
Siemens liefert Transformatoren und Kabel an das 4,8 GW-Kohlekraftwerk Kusile in Südafrika, baut schlüsselfertige Gaskraftwerke in Argentinien, die in Zukunft mit dem per Fracking gewonnenen Shale-Gas des Großvorkommens Vaca Muerta betrieben werden sollen und setzt mit der Zulieferer-Tochter Dresser-Rand auf das Öl- und Gasgeschäft.
> Gegenanträge
> Gemeinsame Pressemitteilung Öku-Büro München, medico international, Pro REGENWALD, GegenStrömung, Western Sahara Resource Watch, Dachverband Kritischer Aktionäre, Berlin/Frankfurt-M./Köln/München, 31.01.2017

 

Unsere Redebeiträge auf der Siemens-Hauptversammlung:

> Rede Tomás Gómez Membreño (COPINH, Honduras): Rede auf Deutsch, en español

> Rede Cristina Valdivia (Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.)
> Rede Thilo Papacek (GegenStrömung)
> Rede Erik Hagen (Western Sahara Resource Watch): Rede auf Deutsch, in english
> Rede Christian Russau (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre) (Rederecht aus Zeitgründen auf Tomás Gómez Membreño übertragen)

 

Abendveranstaltung am 31.1.2017 in München:

„Grüne“ Energie - auf Kosten der Menschenrechte: Siemens-Projekte in der Westsahara, Honduras und Mexiko

Transnationale Unternehmen, wie der Münchner Weltkonzern Siemens, setzen zunehmend auf Projekte zur Gewinnung vermeintlich „Grüner“ Energie. Sie dienen vordergründig dem Klimaschutz und der „Entwicklung“ im globalen Süden, stoßen aber immer wieder auf den erbitterten Widerstand der betroffenen Bevölkerung. Völkerrechtsverletzungen werden zementiert, Gemeinden gespalten, indigene Rechte missachtet, Aktivist*innen kriminalisiert, bedroht oder sogar ermordet.
Im Vorfeld der Siemens Hauptversammlung am 1. Februar 2017 in München analysierten und diskutierten internationale Referent*innen die Auswirkungen von Solar-, Wasserkraft- und Windkraft- Projekten mit Siemens-Beteiligung in der von Marokko besetzten Westsahara, in Honduras und in Mexiko und fragten nach der Wirksamkeit von Menschenrechtsstandards für das Agieren transnationaler Konzerne.
Mit: Erik Hagen (Direktor, Western Sahara Resource Watch), Tomás Gómez Membreño (Generalkoordinator, Rat indigener und Basisorganisationen von Honduras – COPINH), Cristina Valdivia (Mexiko-Referentin, Öku-Büro). Moderation: Christian Russau (Dachverband Kritische Aktionäre)

 

 

Arbeit zur Siemens AG in den Vorjahren


2016

05.01.2016/25.01.2016 Hauptversammlung

Kritische Aktionäre, GegenStrömung, Pro Regenwald und Öku-Büro bei Siemens-Hauptversammlung - Christian Russau wies auf Aktivitäten im Steuerparadies Delaware (USA) hin - Aktionäre reagieren positiv auf Reden der Konzernkritiker
Die Siemens AG liefert noch immer Equipment, Anlagen oder Dienstleistungen an zwielichtige Energieprojekte wie Hidrosogamoso in Kolumbien oder an menschenrechtlich fragwürdige Bergbauprojekte wie die Kohlemine Cerrejón in Kolumbien und an die Kupfermine Tintaya Antapaccay in Peru. Nach Ansicht von Siemens-Chef Joe Kaeser hält sich Siemens "Standards und nationales Recht". Das hielten offenbar viele Aktionäre nicht für glaubwürdig und spendeten den Konzernkritikern viel Beifall für ihre Reden.
> Rede Christian Russau, Vorstand des Dachverbands
> Rede Andrea Lammers, Mitarbeiterin Öku-Büro
> Rede Martin Glöckle, Mitarbeiter Pro Regenwald
> Pressemitteilung von Dachverband, Gegenströmung, Pro Regenwald und Öku-Büro
> Gegenanträge

 

 

2015

27.01.2015 Hauptversammlung

Christian Russau sprich bei Siemens

Kritische Aktionäre bei Siemens-Hauptversammlung

Der Konzern ist an Aufarbeitung der Militärdiktatur nicht weiter interessiert / Staudamm-Projekte verletzen Menschenrechte
Siemens hat sich auf der Aktionärsversammlung am 27. Januar in München nicht weiter daran interessiert gezeigt, die Verstrickungen des Konzerns in die brasilianische Militärdiktatur aufzuarbeiten. Der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme unterbrach die Rede des Vertreters der Kritischen Aktionäre, der Fragen stellte in Bezug auf die Verstrickung von Siemens in die Repressionsorgane der brasilianischen Militärregierung, und sagte: „Das liegt jetzt 40 Jahre zurück! Uns interessiert Siemens heute."
Der Vorstand der Siemens AG verstößt mit der anhaltenden Beteiligung am Joint Venture mit dem Maschinenbauer Voith, Voith Hydro, und der daraus resultierenden Beteiligung an Staudamm-Projekten wie Belo Monte (Brasilien) und Agua Zarca  (Honduras) gegen UN-Leitprinzipien, gegen die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), gegen die Empfehlungen der Weltstaudammkommission, gegen die eigenen Corporate Governance-Richtliniendes Konzerns sowie gegen die Menschenrechte der von den Staudammprojekten betroffenen lokalen Bevölkerungen. An der Hauptversammlung am 27. Januar nehmen der Dachverband und das Belo-Monte-Bündnis teil.
> Pressemitteilung
> Rede Andrea Lammers
> Rede Christian Russau
> Rede Daniel Tapia
> Rede David Vollrath
> Pressemitteilung Siemens: Profite vor Menschenrechten
> Gegenanträge
> Windkraft in Oaxaca/Mexiko: Erste inidgene Befragung mit Defiziten (Poonal-Interview mit Philipp Gerber)

 

 

2014

28.01.2014 Hauptversammlung

Ein internationales Bündnis protestiert gegen Staudammprojekte von Siemens in Lateinamerika
Protest gegen Agua Zarca Staudamm in Nicaragua

Internationales Bündnis protestiert gegen die Siemens-Beteiligung an Megastaudämmen in Brasilien und Honduras

"Die Aktionärinnen und Aktionäre in Europa wissen oft nichts von den schlimmen Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen, die ihre Investitionen in Übersee verursachen", sagte Monica Brito Soares von der brasilianischen Bewegung "Xingu Vivo para Sempre" (Xingu lebt für immer).

Der Protest gegen den Belo-Monte-Staudamm in Brasilien und das Wasserkraftwerk Agua Zarca in Honduras wird unterstützt von Xingu Vivo para Sempre, Amazon Watch, International Rivers, ProREGENWALD, KoBra, FDCL, ASW, CounterCurrent, Association of Ethical Shareholders, urgewald, HondurasDelegation, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, Brasilieninitiative Freiburg, Regenwald-Institut, Rettet den Regenwald, Campo Limpo und CADEHO - Menschenrechtskette Honduras.

 

 

2013

23.01.2013 Hauptversammlung

Hauptversammlung 2013:Aktionsbündnis übergibt bei Siemens-Hauptversammlung 40.000 Unterschriften gegen den Belo-Monte-Staudamm
Dachverband hat Antrag auf Nichtentlastung von Vorstand und Aufsichtsrat gestellt
> Bericht direkt aus der Hauptversammlung

Siemens und Voith Hydro verstoßen mit Mega-Staudamm gegen UN-Leitprinzipien Dachverband und Bündnis von Nichtregierungsorganisationen fordern Siemens-Vorstand auf, sich gegen abenteuerliche Genehmigungsverfahren und Zwangsumsiedlungen einzusetzen.
> Pressemitteilung Nr. 3/2013
> Flyer Belo Monte
> Pressemitteilung Nr. 2/2013
> Gegenanträge
> Online-Petition "Belo Monte: Euer Profit zerstört unser Leben"
> Abstimmungsverhalten bei der Siemens-HV 2013
> Reden Dr. Reinhard Knof, Heike Drillisch, Frank Winkler, Bischof Erwin Kräutler (aus Brasilien)

 

 

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