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Position:   Konzernkritik  >>  Münchener Rück

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG

Aktuell

Bischof Erwin Kräutler in Brasilien


Munich RE trägt durch Versicherung des Großstaudammprojekts Belo Monte Mitverantwortung an Menschenrechtsverletzungen in Brasilien
Der Dachverband und seine Mitgliedsorganisationen kritisierten das Geschäftsverhalten der Versicherungsgesellschaft. Der katholische Bischof der Diözese Altamira und Träger des „Alternativen Nobelpreises“, Erwin Kräutler, informiert die Munich RE in einem Brief, der auf der Hauptversammlung verlesen wird, über die Situation in Brasilien. „Ich bin Bischof am Xingu-Fluss im brasilianischen Amazonas und das Wahnsinnsprojekt Belo Monte wird vor meiner Haustüre gebaut. Ich weiß, wovon ich rede, wenn ich erkläre, dass (...) Belo Monte nichts mit 'sauberer' Energie zu tun hat“, so der aus Österreich stammende Bischof.
> Pressemitteilung
> Gegenantrag Dachverband
> Rede Christian Russau
> Rede Barbara Happe
> Rede Verena Glass
> Brief Bischof Erwin Kräutler

Im Xingu-Becken leben mindestens 24 verschiedene Ethnien der brasilianischen Urbevölkerung. Ihre traditionellen Lebensräume sind durch das Staudamm-Großprojekt Belo Monte, das von der Münchner Rück versichert wird, bedroht. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre setzt sich für die Rechte der Indigenen ein. Mehr informationen finden Sie auf den Seiten der Dachverbands-Mitgliedsorganisation "Gegenströmung"

> Belo Monte Staudammprojekt


Arbeit zur Münchner Rück in den Vorjahren


Protest gegen Beteiligung am Belo-Monto-Staudammprojekt
Kritischen Aktionäre zum ersten Mal beim weltgrößten Rückversicherer 2013
Der weltgrößte Rückversicherer verstößt durch seine Beteiligung am Belo-Monte-Staudammprojekt gegen UN-Leitprinzipien und Konventionen der Internationale Arbeitsorganisation (ILO).
> Gegenanträge des Dachverbands und des Belo-Monte-Bündnisses
> Plattform Belo Monte - Solidarität mit den Menschen am Xingu und mit Dom Erwin Kräutler


Zum ersten Mal haben sich Kritische Aktionäre an einer Hauptversammlung der Münchener Rück beteiligt. Bereits vor Beginn des Aktionärstreffens am 25. April in München protestierten die Aktivistinnen und Aktivisten aus Brasilien und Deutschland gegen die Beteiligung der Munich Re an dem Staudamm Belo Monte. In der Hauptversammlung sprachen Dachverbands-Vorstand Barbara Happe von der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald, Helena Palmquist, Pressereferentin der Bundesstaatsanwaltschaft in Pará, und Verena Glass von der Widerstandsbewegung Xingu Vivo para Sempre.


"Gerade wir in Brasilien wissen, dass Wasserkraft nicht automatisch „saubere“ Energie erzeugt. Andere überdimensionierte Staudammprojekte im Amazonasgebiet haben in den vergangenen Jahrzehnten bereits massives Leid über Tausende von Menschen gebracht."
Verena Glass, Movimento Xingu Vivo para Sempre

> Pressemitteilung
> Rede von Verena Glass

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