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Position:   Konzernkritik

Deutsche Bank AG

Aktuelles


18.05.2017 Deutsche Bank-Hauptversammlung

Protest der Standing Rock Sioux gegen die Dakota Access Pipeline (Foto: Andrew Cullen)

Ökologisch und sozial verantwortungslos
Protest gegen Finanzierung von Dakota Access Pipeline und Kohlekraftwerk Punta Catalina
Kritik an engen Geschäftsbeziehungen mit Donald Trump

Die Kritischen Aktionäre fordern die Deutsche Bank auf, aus der Finanzierung ökologisch und sozial verantwortungsloser Projekte auszusteigen. Dazu gehört u.a. die Dakota Access Pipeline in den USA. Die Pipeline soll über eine Strecke von knapp 1.900 Kilometer Fracking-Öl aus Nord-Dakota nach Illinois transportieren und kreuzt dabei Land, das den Standing Rock Sioux gehört.
Die Kohlekraftwerke von Punta Catalina in der Dominikanischen Republik werden vom korrupten brasilianischen Baukonzern Odebrecht errichtet. Die Deutsche Bank hat sich als Unterzeichner des Global Compacts dazu bekannt, gegen Korruption vorzugehen und sollte sich deshalb aus diesem Projekt mit Korruptionsproblemen zurückziehen.
Die Deutsche Bank steht auch wegen ihren Geschäftsbeziehungen mit Donald Trump in der Kritik. Laut Angaben des demokratischen US-Senators Chris Van Hollen hat der Immobilienmilliardär zwei Kredite und zwei Hypotheken von der Deutschen Bank erhalten. Die Darlehen summierten sich demnach auf rund 340 Millionen Dollar. Weitere 950 Millionen Dollar seien an ein Projekt gegangen, an dem Trump einen 30-prozentigen Anteil halte. Das Mitglied im Bankenausschuss des US-Senats wies zudem darauf hin, dass Trumps Schwiegersohn Jared Kushner eine millionenschwere Kreditlinie der Deutschen Bank erhalten habe.
> Rede Christoph Rinneberg, Ordensleute für den Frieden
> Pressemitteilung urgewald
> Gegenantrag

 

 

Arbeit zur Deutschen Bank AG in den Vorjahren


2016

18.05.2016/05.05.2016 Hauptversammlung

Panama Papers: Das blühende Geschäft der Deutsche Bank in Steueroasen
Kritische Aktionäre (v.l.) Thomas Küchenmeister (Facing Finance), Barbara Happe (urgewald) und Markus Dufner (Dachverband)

Panama Papers beweisen: Kein Kulturwandel bei der Deutschen Bank!
Fundamentale Defizite im Risikomanagement /
Skandalgeschäfte mit Mountaintop Removal und Finanzierung von Rüstungsfirmen
Die Panama Papers zeigen, dass es mit einem Kulturwandel bei der Deutschen Bank nicht weit her ist. 50 der in den Mossack-Fonseca-Papieren gefundenen Briefkastenfirmen, die von der Deutschen Bank vermittelt wurden, waren Ende 2015 noch aktiv.
Außerdem kosten Rechtsstreitigkeiten wegen Libormanipulation, Mehrwertsteuerbetrug, Geldwäscheskandal und Sanktionsverstöße Deutschland größtes Geldhaus nicht nur Milliarden Euro, sondern auch Glaubwürdigkeit.
Die Kritischen Aktionäre haben beantragt, den Vorstand der Deutschen Bank wegen der Finanzierung von Rüstungsfirmen und brutalem Bergbau in den USA (Mountaintop Removal) nicht zu entlasten. Vor Beginn der Hauptversammlung werden MitarbeiterInnen von urgewald Putzlappen für den überfälligen Frühjahrsputz von Deutsche-Bank-Chef John Cryan verteilen.
> Rede Markus Dufner
> Rede Christian Russau
> Flyer "Deutsche Bank Kulturwandel"
> Pressemitteilung Dachverband/urgewald
> Gegenantrag

 

 

2015

19.05.2015 Hauptversammlung

Paul Corbit Brown von Keeper of The Mountains kommt seit 2013 zur DB

verantwortungslos, kulturlos, gesetzlos

Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktinäre, urgewald, Facing finance und Keeper of the Mountains werden den Vorstand bei der Hauptversammlung am 21. Mai auffordern, dem Divestment-Kurs anderer Investoren zu folgen. Die Deutsche Bank dürfe Klimasünder und Mountaintop-Removal-Firmen nicht mehr finanzieren. Derweil droht ein Umweltdesaster durch neue Investitionen in Bangladesch.

> Pressemitteilung

> Abstimmungsverhalten des Dachverbands

> Gegenantrag

> Rede Paul Corbit Brown

 

 

2014

22.05.2014 Hauptversammlung

Pin der Kampagne "Andere Banken braucht das Land"
Stand der Kampagne 2012

Black Planet Award 2014 für Deutsche Bank

Erfolg durch öffentlichen Druck: vorerst keine Finanzierung für Kohlehafen Abbot Point am Great Barrier Reef
Kritische AktionärInnen, ethecon und Bündnis von Nichtregierungsorganisationen übergeben den Negativpreis am 22. Mai bei der Hauptversammlung in Frankfurt. Ein Kulturwandel ist auch im zweiten Jahr unter Fitschen und Jain nicht in Sicht.
> Pressemitteilung
> Gegenanträge
> Rede Markus Dufner



 

 

2013

23.05.2013

Kein Kulturwandel in Sicht
Phantasievoller Protest von Nichtregierungsorganisationen bei der Hauptversammlung 2013
Unter dem Führungsduo Jain und Fitschen hat die Deutsche Bank keinen "Kulturwandel" hin zu einem ökologisch und sozial nachhaltigen Finanzinstitut vollzogen. Sie unterhält weiter Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen, die Umwelt- und Menschenrechte missachten, vergibt Anleihen und Kredite an Atomwaffen-Produzenten sowie Exporteure von Rüstungsgütern in Krisengebiete und spekuliert mit Agrarrohstoffen. Damit tätigt sie Geschäfte, die bei anderen Finanzdienstleistern längst auf dem Index stehen.
> Onkel Fisch live: Deutsche Bank Teleshopping" (Youtube-Video)
> Rede Markus Dufner
> Pressemitteilung
> Gegenanträge
> ZDF, 21.05., 20.15 Uhr: Unheimliche Geschäfte - Die Skandale der Deutschen Bank
Presseschau 
> Neues Deutschland: "Gesprengte Berge", Interview mit Paul Corbit Brown, Sprecher von "Keeper of the Mountains"
> Einladung zur Pressekonferenz am 22.05. in Berlin

Privatbanken finanzierten 2013 Kohleindustrie mit 66 Milliarden Euro
Während staatliche Finanzinstitute weniger Geld für Kohleprojekte bereit stellen, springen Privatbanken in die Bresche. Zu den Top 10 der Kohlefinanzierer gehört die Deutsche Bank. Heffa Schücking von der Menschenrechts- und Umweltorganisation urgewald sagte, die Privatbanken würden den Klimawandel igonrieren und die Zukunft verheizen.
> Mehr im klimaretter.info

 

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