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verbundene Rationalisierungsprofite von 1,5 Milliarden Mark an“, schrieb der Dachverband zur Begründung seines Gegenantrags. „Die
Aktionärinnen und Aktionäre sollten stattdessen ihre Verantwortung gegenüber den Menschen wahrnehmen, die ihre Dividenden erarbeiten.
Auch gegen den Zusammenschluß des deutschen Chemiegiganten Hoechst mit der französischen Rhône-Poulenc votierte
der Dachverband. Er kritisierte den Verlust wichtiger Mitbestimmungs-Rechte der Hoechst-Belegschaft und wichtiger Minderheiten-Rechte der Hoechst-Aktionäre, weil für den neuen Konzern Aventis französische Gesetze
gelten, die diese Rechte nicht vorsehen.
Besonders attackierten die Kritischen Aktionäre den fusionsbedingten
„Personalabbau“ bei der Pharma-Tochter Hoechst-Marion-Roussel. Dort sollen 1.520 Stellen in der Forschung, 1.700 im Marketing, 2.000 in der Verwaltung und 5.400 in der Produktion entfallen. „Die angeblich
zukuftssichernde Fusion“, warnte der Dachverband die Hoechst-Aktionäre, „wird dadurch zukunftszerstörend für 10.000 Menschen.“
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